Konservierung Denkmalgeschützter Gebäude

Schloss Dyck, Jüchen

Das Wasserschloss mit mehreren Vorburgen und seinem bedeutenden englischen Landschaftsgarten gehört im Rheinland zu den wichtigsten Kulturdenkmälern. Als Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur bietet es heute Gartenliebhabern wie Fachleuten eine stilvolle Plattform, die es weiterhin zu erhalten gilt.

Schloss Dyck, Jüchen

Hauptportal des Schlosses

Sanierung Schloss Dyck - Treppenaufgang

Treppen-aufgang innerhalb
des
Schlosses

Schloss Dyck, Jüchen

 

Schloss Dyck, Jüchen

Herausforderung

Grundlage für die erforderlichen Sanierungsarbeiten am Schloss Dyck war ein umfangreiches, mit der Denkmalbehörde abgestimmtes, Schadenskataster. Schwerpunkt aller Tätigkeiten lag darauf, den vorhandenen Bestand unbedingt zu erhalten und zu konservieren. Hierfür ist Zurückhaltung und Respekt vor den Bestandsflächen in jeder Weise Voraussetzung für den gewünschten Arbeitserfolg.

Lösung

Wegen der Bedeutung und der Historie der Anlage musste hier mit dem Bestand nachempfundenen Materialien (Injektionsmörtel, Mörtel, Spachtel, Anstriche) gearbeitet werden. Diese wurden für die jeweilige Anwendung speziell konfektioniert und mit entsprechend historisch basierten Arbeitswerkzeugen und Techniken umgesetzt. So wurde mit speziellen Luftkalkmörteln, Injektionsleimen sowie Leim- und Kalkfarben gearbeitet.

Sowohl an den Außenfassaden als auch im Innenbereich wurden Decken und Wände restauratorisch behandelt. Dabei mussten Raumhöhen von über 5 Metern überwunden werden. Die Gerüste mussten dazu so ausgelegt werden, dass an den Bodenflächen keine bleibenden Schäden durch Punktlasten und ähnlichem entstehen. Teilweise konnte nur von Rollgerüsten aus gearbeitet werden, die ebenfalls mit äußerster Sorgfalt platziert wurden.

Während der eigentlichen Ausführung wurden auch besondere Bauteile bearbeitet und überfasst. So zum Beispiel Marouflagen, Spiegel- und Kaminumrahmungen, Holzeinbauten, Gewölbedecken, Bolserien, Stuckaturen, Wandervertäfelungen und historische Tapetenfelder. Auch die restaurierten historischen Heizkörperverkleidungen wurden entsprechend berücksichtigt. Lamberien und Schreinervierungen wurden in kleinen Teilflächen, insbesondere Kassettierungen und Leisten, mittels partiellem Farbaufbau sowie der notwendigen Farbangleichung durch Retuschierung denkmalgerecht behandelt.

Auf die Erfahrungen aus solchen Projekten kann die Hetzel + Sponheuer GmbH & Co. KG jederzeit zugreifen. Hierzu gibt es für Interessierte umfangreiche Projektdaten und Dokumentationen, die beispielsweise erste Grundlagen für zukünftige Bauaufgaben mit einem ähnlich hohen Anspruch darstellen können.

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