Das Projekt der "denkmalgerechten Sanierung Hörder Burg Dortmund" besitzt städtebaulich eine Leuchtturmfunktion.

Aufgrund ihrer Historie und Lage am neuen Phoenixsee, direkt an der Dortmunder Innenstadt, stand die Sanierung im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Entsprechender Aufwand, mit der notwendigen Sensibilität für die historische Substanz, wurde von allen Projektbeteiligten erwartet, um das Gesamtprojekt erfolgreich abzuschließen.

Hörder Burg, Sanierung Fassade

Zustand der Fassade vor der Sanierung

Hörder Burg, Rostsprengung

Starke Schäden (Rostsprengung) an Säulen der neuromanischen
Fenster.

Hörder Burg, Bauwerksabdichtung

Bauwerks-ertüchtigung, Einbau von Spiralankern

Hörder Burg, Dortmund

Herausforderung

Die Hörder Burg hatte in den letzten Jahrzehnten unterschiedliche Nutzungskonzepte erfahren. Dementsprechend hoch waren die Abnutzungserscheinungen. Unsere Aufgabe war es, die neuen Flächen ansatzfrei zu bearbeiten, sodass zu den Bestandsflächen kein wesentlicher Unterschied in Struktur und Oberfläche erkennbar ist.

Lösung

Gutachter, Restauratoren und Materiallieferanten unserer Initiative "Netzwerk Bau" wurden frühzeitig in das Projekt eingebunden, um alles Wichtige in die Wege zu leiten. Denn die rechtzeitige Abstimmung von Materialien, Farben und Techniken mit der Denkmalschutzbehörde ist für uns eine Grundvoraussetzung für einen unterbrechungsfreien, zügigen Bauablauf.

Grundlage für die Sanierung war ein Schadenskataster und Sanierungskonzept. Putzschäden waren zu beheben, ohne die vorhandene historische Bausubstanz zu gefährden. Mit viel Fingerspitzengefühl konnte unser Spezialteam den alten Putz erhalten und trotzdem eine Erneuerung vornehmen. Mit dem richtigen Material und viel handwerklichem Geschick wurden die angrenzenden Flächen mit nahezu gleicher Struktur versehen und somit ein homogener Gesamtauftritt gewährleistet.

Wegen umfangreicher Risse innerhalb der Fassadenflächen waren entsprechende Spiralankersysteme mit den dazugehörigen Systemmörteln einzusetzen. Hier kam es vor allem auch auf die Materialverträglichkeit zwischen Bestand und Sanierungsprodukten an, damit die neue Fassade der Burg dauerhaft Wind und Wetter trotzt. Durch den Einsatz der Spiralanker konnten Rissverläufe fixiert und das Mauerwerk stabilisiert werden. Die Bewegungen des Mauerwerks werden durch die hohe Zugfestigkeit und Elastizität der Spiralanker deutlich reduziert.

Bei der Materialwahl dienten die Empfehlungen des WTA (Wissenschaftlich technischer Arbeitskreis). So konnten wir die Erfahrungen und das Fachwissen aus verschiedensten Anwendungsbereichen zusammentragen. Die Hetzel + Sponheuer GmbH & Co. KG ist seit vielen Jahren Mitglied im WTA und hat daher Zugriff auf wertvolle Informationen, gerade wenn es um denkmalgeschützte Sanierungen geht.

SPONHEUER Bau - Bauwerterhaltung  Denkmalschutz Fassade - Essen

Sanierung Fassade Denkmalschutz

Hörder Burg, Dortmund

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