Fassadensanierung

Uni Campus Schützenbahn, Essen

Als Immobilie auf dem Campus der Universität Essen-Duisburg wies das denkmalgeschützte Gebäude an der Schützenbahn Essen einen unübersehbaren Sanierungsstau auf. Deshalb wurde das Universitätsgebäude in 2008 umfassend saniert – vor allem die Fassade.

vor Sanierung

Figürliche Darstellung

vor Leistungs-ausführung

vor Sanierung

Darstellung nach erfolgreicher Restaurierung

vor Sanierung

Schadensbild maroder Edelkratzputz-flächen am Fenstergiebel

Altbau Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes auf dem Campus Schützenbahn

Fassadenansicht
und Detail

Sanierung Campus Schützenbahn (Denkmalschutz)

Herausforderung

Kein Spielraum für lange Abstimmungen: Die 5.000 qm große Fassadenfläche des Campus Schützenbahn sollte innerhalb von nur zwei Monaten gereinigt und saniert werden. Und das unter Beachtung funktionaler und historischer Gesichtspunkte.

Lösung

Die Aufgabe der Hetzel + Sponheuer GmbH & Co. KG bestand darin, die ausgeschriebenen Leistungen so umzusetzen, dass ein entsprechend qualitatives Sanierungsergebnis innerhalb des Kostenrahmens zu sehen war. Unsere Experten waren bereits vorab bei den entscheidenden Terminen dabei, um mit ihrem Fachwissen Sanierungsvorschläge zu unterbreiten und diese entscheidungsfähig aufzubereiten. So konnten später unnötige Bauablaufstörungen vermieden werden und auch die anspruchsvollen Betoninstandsetzungs- sowie Natursteinarbeiten termingerecht abgeschlossen werden.

Aufgrund der hohen Ansprüche des Denkmalschutzes musste zunächst mit einem geeigneten Strahl- und Reinigungssystem die gesamte Fassade gereinigt werden, um so Verschmutzungen, trennend wirkende Substanzen sowie Altbeschichtungen zu entfernen.

Dabei war die Strahltechnik und Dosierung den unterschiedlichen Materialien des Bestands anzupassen. Das anfallende Strahlwasser wurde gefiltert und als Brauchwasser nach der Reinigung fachgerecht "entsorgt". Erst danach konnten Untergrundschäden an Sandsteinflächen mit Profilierungen und figürlichen Darstellungen mit einem speziell konfektionierten Sanierungsmörtel für die denkmalgerechte Sanierung aufbereitet werden. An Betonflächen wurde eine Betoninstandsetzung durchgeführt und die Putzflächen der Fassade auf Schäden untersucht. Bevor mit der Beschichtung der Fassaden begonnen werden konnte, mussten diese Schäden ebenfalls fachgerecht instandgesetzt werden.

Die gesamte Fassade wurde dann mit einer besonders eingestellten, füllenden Silikatschlämme vorbehandelt und mit einer systemgerechten Silikatfarbe gefinisht.

Durch die hohen Ansprüche an die erbrachten Leistungen waren häufige Abstimmungen sowohl mit Vertretern des Auftraggebers als auch der zuständigen Denkmalbehörde notwendig. Hier wurden Sanierungsmaßnahmen und weitere Schritte diskutiert, abgestimmt und durch entsprechend ausgearbeitete Konzepte umgesetzt. Eine gut funktionierende Logistik, Fachwissen und die Fähigkeit, Projektabläufe gekonnt zu steuern waren hier wesentliche Faktoren für das qualitative Ergebnis und die Termineinhaltung von nur zwei Monaten.

 

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